Von Danijela LaMommy Redaktion Teilen Teilen Die zarte Haut eines Säuglings ist noch sehr empfindlich und braucht eine besondere Pflege. Junge Eltern haben dabei häufig Angst, etwas falsch zu machen. Inhalte Anzeigen 1 Warum ist die Haut von Säuglingen eigentlich so empfindlich? 2 Bei Neugeborenen ist weniger mehr 3 Neugeborene baden: lieber nicht zu oft 4 Diese Hautprobleme können bei Neugeborenen auftreten 4.1 Trockene Haut 4.2 Neugeborenenakne 4.3 Milchschorf 5 Babyhaut braucht sanfte Pflege 5.1 Lese auch: 5.1.1 Schwangerschaftsdiabetes: Eine Gefahr für werdende Mütter 5.1.2 Stillen klappt nicht: Ursachen und Tipps für Mütter Doch keine Sorge: Mit den folgenden Tipps bleibt Babyhaut geschmeidig und gesund! Warum ist die Haut von Säuglingen eigentlich so empfindlich? Die Haut eines Neugeborenen ist sehr dünn. Talg- und Schweißdrüsen sowie das Unterhautfettgewebe sind noch nicht komplett entwickelt. Das bedeutet, die Babyhaut ist nicht in der Lage, die Körpertemperatur zu regulieren, einen Fettfilm zu bilden und sich selbst vor UV-Strahlen zu schützen. Außerdem kann Babyhaut Feuchtigkeit noch nicht so gut halten. Sie trocknet also leichter aus und bietet Bakterien, Keimen und schädlichen Umwelteinflüssen eine ideale Angriffsfläche. All diese Aspekte sorgen dafür, dass zarte Säuglingshaut anders gepflegt werden muss als die Haut eines Erwachsenen. Bei Neugeborenen ist weniger mehr Wenn ein Menschenkind das Licht der Welt erblickt, braucht es in der ersten Zeit noch keine umfangreiche Sammlung an Körperpflege-Produkten. Klares Wasser reicht in der Regel aus. Zum einen machen sich Säuglinge nicht wirklich schmutzig, zum anderen könnte durch zu aggressive Produkte der natürliche Säureschutzmantel der Babyhaut angegriffen werden. Es reicht also völlig aus, wenn das Baby morgens und abends mit lauwarmem Wasser und einem weichen Waschläppchen gesäubert wird. Wichtig sind vor allem das Gesichtchen, der Bereich hinter den Ohren, die Hautfalten und die Händchen. Der Po- und Genitalbereich sollte bei jedem Windelwechsel gereinigt werden. Ansonsten könnte die empfindliche Haut schnell mit Reizungen und Rötungen reagieren. Wer schon die eine oder andere wunde Stelle bemerkt hat, behandelt sie mit Windelbalsam oder einer zinkhaltigen Wundschutzcreme. Neugeborene baden: lieber nicht zu oft Häufiger als einmal pro Woche sollten Säuglinge nicht gebadet werden, da die Haut ansonsten zu stark austrocknet. Hebammen empfehlen eine Wassertemperatur von 37 bis 38 Grad Celsius. Wichtig: Das Bad sollte nicht länger als fünf bis maximal zehn Minuten dauern! Ein Löffel Mandelöl im Badewasser sorgt für eine weiche und geschmeidige Babyhaut. Nach dem Bad kann der kleine Schatz mit einer parfümfreien Babylotion eingecremt wurden. Übrigens: Auch wenn ein Baby schon mit einer üppigen Haarpracht zur Welt kommt, braucht es anfangs noch kein Shampoo. Es reicht aus, die feinen Härchen stattdessen lieber mit klarem Wasser und einem Waschlappen zu säubern. Diese Hautprobleme können bei Neugeborenen auftreten Trockene Haut Manche Säuglinge haben von Geburt an eine sehr trockene Haut. Das kann an der hormonellen Umstellung, an äußeren Einflüssen wie beispielsweise trockener Heizungsluft, aber auch an falschen Pflegeprodukten und zu häufigem Baden liegen. Trockene Babyhaut sollte dann mit reichhaltigen Cremes und Ölen, die keine synthetischen Duftstoffe enthalten und sehr mild sind, gepflegt werden. Die Produkte sollten klinisch geprüft und dermatologisch getestet sein. Empfehlenswerte Inhaltsstoffe sind unter anderem Kamille und Panthenol, Urea und Jojobaöl. Sie spenden der trockenen Babyhaut ausreichend Feuchtigkeit und beruhigen sie auch. Wichtig ist auch, das Neugeborene keiner direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen und für die Babywäsche milde Waschmittel ohne Duftstoffe zu verwenden. Neugeborenenakne Die Neugeborenenakne tritt schon kurz nach der Geburt auf. Die Haut des Babys weist auf einmal kleine Pickelchen auf, die manchmal gelbliche Punkte oder Knötchen in der Mitte haben. Fast immer ist das Gesicht betroffen, manchmal zeigen sich die Pickelchen aber auch in anderen Bereichen. Eltern müssen sich jedoch keine Sorgen machen. Neugeborenenakne ist harmlos und verursacht weder Juckreiz noch Schmerzen. Nach einiger Zeit verschwindet sie auch wieder ganz alleine: Nämlich dann, wenn sich das hormonelle Ungleichgewicht eingependelt hat und die Talgdrüsen nicht mehr übermäßig Talg produzieren, denn das ist die Ursache für die Neugeborenenakne. In der Zwischenzeit können Eltern jedoch einiges tun, damit sich die Pickelchen nicht entzünden und schneller abheilen. So sollten die Pickelchen auf keinen Fall ausgedrückt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Hände immer sauber sind, wenn das Kleine berührt wird. Im Ratgeber von Douglas zum Thema „Neugeborenenakne“ finden Eltern diese und weitere Tipps. Milchschorf Bei Milchschorf handelt es sich um gelbliche Schuppen, die sich auf der Kopfhaut und manchmal auch im Gesicht des Babys zeigen. Die Stellen jucken stark, und wenn die Kleinen sie aufkratzen, können sie sich sogar entzünden. Mediziner gehen von einer genetischen Veranlagung als Ursache aus. Hat die Mutter in der Schwangerschaft Stress oder raucht sie, ist das Risiko für Milchschorf erhöht. Wenn ein Baby Milchschorf hat, dürfen die Schuppen auf keinen Fall entfernt werden. Der Kinderarzt wird den Eltern passende Cremes oder Salben empfehlen. Gegen starken Juckreiz können kühlende Umschläge helfen. Babyhaut braucht sanfte Pflege Wenn es um die Haut eines Neugeborenen geht, kann die Pflege gar nicht mild genug sein. So bleibt der Säureschutzmantel erhalten und die Haut kann sich optimal entwickeln. Lese auch: Schwangerschaftsdiabetes: Eine Gefahr für werdende Mütter Stillen klappt nicht: Ursachen und Tipps für Mütter Share
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